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Fördermöglichkeiten

Im Programm Marktplatz der Generationen ist kein eigener Fördertopf angelegt.

Aufgrund der Vielfalt an möglichen Projektvarianten sind je nach Vorhaben unterschiedliche Fördermittel abrufbar. Daher wollen wir Ihnen hier einen Überblick über die wichtigsten Förderprogramme geben.

Ein paar Hinweise dazu:

  • Eine informative Zusammenstellung bietet die Broschüre der Koordinationsstelle Wohnen im Alter. Sie bezieht sich explizit auf seniorenpolitische Handlungsfelder (siehe unten).
  • Vor der Suche nach zusätzlichen Fördertöpfen lohnt es sich auch, sich im Landkreis/in der Region nach bereits laufenden Programmen zu informieren, da im Rahmen dieser Strukturen oftmals auch Projekte angesiedelt werden können (z. B. LEADER, GesundheitsregionPLUS). Dadurch werden auch Netzwerke in der Region gestärkt.
  • Stehen bei Ihnen in der Kommune demnächst Dorfentwicklungsmaßnahmen oder Städtebauförderung an? Integrieren Sie scheinbar getrennte Vorhaben.

Antragstellung

Fördermittel sind immer zweckgebunden. Daher müssen zu deren Bewilligung Anträge gestellt werden. Die Voraussetzungen sind je nach Förderprogramm oder Stiftungszielen sehr unterschiedlich – auch die Strenge der Einhaltung und Prüfung.

 

Im Folgenden stellen wir Ihnen als zentrale Referenz die Broschüre Fördermöglichkeiten von Maßnahmen im Rahmen seniorenpolitischer Handlungsfelder in Bayern vor (Koordinationsstelle Wohnen im Alter, pdf, Juli 2017).
Sie finden sie auch in unserem Downloadbereich.

Im Anschluss weiter unten sind weitere Förderprogramme alphabetisch aufgelistet. Diese Liste wird bei Bedarf überarbeitet bzw. ergänzt.

 


Broschüre Fördermöglichkeiten von Maßnahmen im Rahmen seniorenpolitischer Handlungsfelder in Bayern vor (Koordinationsstelle Wohnen im Alter, pdf, Juli 2017).

aus dem Inhaltsverzeichnis:

Orts- und Entwicklungsplanung

  • Dorfentwicklungs- und Städtebauförderungsprogramme (Bund, Länder)
  • EU-Fördermittel (LEADER)
  • Förderinstrument zur Verbesserung der Mobilität im ländlichen Raum
  • Inklusionskredit Kommunal Bayern
  • Förderprogramm zur Steigerung der medizinischen Qualität in Bayerischen Kurorten und Heilbädern
  • Förderung innovativer medizinischer und pflegerischer Versorgungskonzepte (IMV)
  • Förderung der Niederlassung von Ärzten und Psychotherapeuten im ländlichen Raum

Wohnen zu Hause

  • SeLA: Selbstbestimmt Leben im Alter
  • Seniorengenossenschaften
  • Kommunales Wohnraumförderungsprogramm – KommWFP
  • Förderung sozialer Maßnahmen zur Quartiersentwicklung durch das Deutsche Hilfswerk (DHW)
  • WoLeRaF: Richtlinie Pflege
  • KfW – Altersgerecht umbauen
  • Wohnraumfördermöglichkeiten

Beratung, Information und Öffentlichkeitsarbeit

  • Bayerisches Netzwerk Pflege – Angehörigenarbeit

Präventive Angebote

  • Initiative Gesund.Leben.Bayern – Themenbereich „Gesundes Altern“
  • Gesundheitsregionen plus

Pflege und Betreuung / Unterstützung pflegender Angehöriger

  • Verordnung zur Ausführung der Sozialgesetze (AVSG), Angebote zur Unterstützung im Alltag

Angebote für besondere Zielgruppen

  • Krankenkassenförderung für Selbsthilfegruppen nach § 20 h SGB V
  • Förderung von Selbsthilfegruppen für Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung oder chronischer Krankheit

Hospiz- und Palliativversorgung

  • Förderung der Grundausbildung von ehrenamtlichen Hospizhelfern und der Grundausstattung
  • Unterstützung der ehrenamtlichen Hospizarbeit

Weitere Förderprogramme

  • Kuratorium Deutsche Altershilfe – Förderung neuer Wege in der Altenhilfe mit Mitteln der DHW
  • Bayerische Landesstiftung
  • Oberfrankenstiftung

Weitere Handlungsfelder

  • Gesellschaftliche Teilhabe
  • Bürgerschaftliches Engagement

Weitere Fördergelder

  • Förderungen der Landkreise und Kommunen (freiwillige soziale Leistungen)
  • Leistungen der Pflegeversicherung
  • Stiftungen
    z.B. die Stiftung Trias für Boden, Ökologie und Wohnen
    (soziale und ökologische Projekte, die im Zusammenhang mit Boden und Wohnen stehen, z. B. gemeinschaftliche Wohnprojekte)
    www.stiftung-trias.de

 


Aktion Mensch

Aktion Mensch fördert Projekte, die die gesellschaftliche Inklusion voranbringen, d.h. dass alle Menschen gleichermaßen am gesellschaftlichen Leben teilhaben (können). Im Fokus der Projekte stehen daher soziale Gruppen, die bisher von Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ausgeschlossen sind (z.B. Menschen mit Behinderungen oder in schwierigen Lebenslagen).
Aktion Mensch unterstützt ausschließlich freigemeinnützige Organisationen. Das heißt öffentliche Institutionen, wirtschaftliche Organisationen oder Privatpersonen werden nicht berücksichtigt.
Für Vereine (z.B. Nachbarschaftshilfe) oder andere Organisationsformen mit anerkannter Gemeinnützigkeit stellt Aktion Mensch durchaus interessante Förderprogramme bereit.

Themen:

  • Kinder- und Jugendhilfe
  • Freizeitangebote für Menschen mit Behinderungen
  • Entlastung für Familien
  • Inklusionsprojekte in allen Lebensbereichen (Schule, berufliche Qualifikation, Arbeit, Wohnen, Freizeit)
  • Barrierefreiheit (baulich, sprachlich, medial)

Bezüglich möglicher Formate oder förderfähiger Kosten ist Aktion Mensch breit aufgestellt. Von der Förderung einmaliger Aktionen, struktureller Förderung lokaler Initiativen bis zur Unterstützung umfangreicher Projekte sind viele Projektformate möglich. Je nach Förderprogramm unterscheiden sich die förderfähigen Kosten, die sowohl Honorare, Personalkosten, Sachkosten, Anschaffungen als auch bauliche Maßnahmen umfassen können.

> Link zu den Förderprogrammen von Aktion Mensch (externer Link)

 


Fernsehlotterie / Stiftung Deutsches Hilfswerk

Die Deutsche Fernsehlotterie fördert soziale Projekte, um das solidarische Miteinander zu stärken. Dazu zählen eine breite Vielfalt sozialer Maßnahmen, die der Kinder-, Jugend-, Alten- oder Gesundheitshilfe dienen.

Antragsteller für Projekte können alle gemeinnützige Organisationen sein, die den Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege angehören oder angeschlossen sind – sowie in freier Trägerschaft. Privatpersonen oder öffentliche Einrichtungen werden dagegen nicht gefördert.

Die Förderung kann sich – je nach Förderbereich – auf Personalkosten (z.B. Quartiersmanagement), Sachkosten, Honorare, (Um-)Baumaßnahmen, Immobilienerwerb oder Anschaffungskosten zur Ausstattung von z.B. ambulant betreuten Wohngemeinschaften oder Begegnungsstätten beziehen.

> Link zu den Förderprogrammen und Richtlinien der Deutschen Fernsehlotterie (externer Link)